max hari malerei -

Figur VIII
„Hier liegt ein Werk vor, welches das Erbe des Expressiven und letztlich Existenziellen
nie verleugnet, umgekehrt aber immer auch von einer intensiven theoretischen Reflexion
begleitet ist: Mit Max Hari über seine Bilder und über die Geschichte der Kunst zu
sprechen ist in besonderem Ausmass fruchtbar. (...)
Bilder, wie Hari sie versteht
und malt, fliegen nicht mir nichts dir nichts einfach zu. Sondern sind das Resultat
von Zweifeln, sind das Produkt des Ringens um das richtige Bild. Und um die malerische
Richtigkeit jedes Bildes.“
Konrad Tobler: Gesehen -
Max Hari ist Preisträger im Wettbewerb der Kantonalen Kommission für Kunst und Architektur für die Kunstmonografien 2006 des Kantons Bern. Aus diesem Anlass ist erschienen: "SCHAUER", eine Publikation (Verlag Haus am Gern) mit sechsundsechzig Kohlezeichnungen (siehe: Werke/Zeichnungen), einem Text von Peter F. Althaus und einem Gedicht von Pedro Lenz
...Dass ich der Routine verfallen würde, davor habe ich wenig Angst. Mich beschäftigt aber ab und zu, dass meine Arbeit kein “Label” hat, keine einfache kennzeichenhafte Wiedererkennbarkeit aufweist. Manchmal möchte ich, dass mein Werk abgerundeter, geschlossener wäre. Doch der Anspruch, mich als Subjekt auf die Vielfalt und Wandelbarkeit der Welterscheinung einzulassen, verlangt Offenheit und Bereitschaft, Widersprüchliches zu erkennen und Spannungen zu ertragen. Wie sollte da etwas in sich Geschlossenes entstehen können?
Max Hari im Gespräch mit Peter Killer -