>>M A R T A   H E R Z O G<<

transparente räume

 

ausstellung: 10. april – 22. mai 2010

vernissage:  samstag 10. april, um 17 Uhr

Landschaft ist geprägt von Gegebenem, von festen Formen,

und sich Veränderndem, von dynamischen Prozessen.

Landschaft ist Umwelt in ihrer prägenden Allgegenwärtigkeit aber auch metaphorisches Gefäss für Innenwelt. Landschaft ist Erde, Landschaft ist Körper.

Landschaft ist Form, aber auch Gegenform, ist ebenso gegenständlich wie abstrakt.

Lanschaft ist komplex.

Annelise Zwez

Gedanken zu den Arbeiten von Marta Herzog


Weiss steht für die Zwischenzeit, für die Traumzeit, für den Raum,  für die Zeit zwischen den Gedanken, für das Werden und für das Licht.

Transparente Räume, so der Titel der Ausstellung, bezieht sich auch auf diesen Beginn.
Wir begegnen der Farbe Weiss und erkennen bald die Nuancen, Schattierungen, die Zwischentöne die sie still in sich trägt.
Weiss, ist mehr als nur ein Farbton
Weiss ist ein Klang
Weiss ist das Bekenntnis der Künstlerin zum Zwischenraum

Marta Herzogs Inspirationsquelle ist die Natur.
Ihre Arbeit bildet die Natur nicht ab, vielmehr nähert sie sich dieser mit Respekt an.
Sie wagt eine Interpretation, die vieles bewusst offen lässt.

Marta Herzogs bevorzugter Werkstoff ist das Papier.
Papier fordert sie heraus
Sie sagt: “ Man muss hinsehen um Sichtbares sichtbar zu machen“.

Marta Herzog malt, schneidet, faltet das Papier, bis dass es die Landschaft freigibt, die es in sich trägt.
Dabei entstehen fragile, reduzierte Arbeiten, die anmutig auf ihr Gegenüber warten.

Marta Herzog gelingt es, einen weiteren nicht fassbaren Raum wie das Licht einzubeziehen. Für  ihre grossformatigen Arbeiten auf Transparent, schneidet sie in minutiöser Handarbeit Muster aus der Folie, und arbeitet direkt mit dem entstehenden Licht und Schattenspiel.
Die Bewegung erhält dabei eine besondere Wichtigkeit.
Sie, begleitet das Werk, macht es sichtbar, gibt im Charakteristika und Form.

So sind Bewegung und Licht in Marta Herzogs Arbeiten untrennbar verwoben.
Sind Eins – jedes gültig in seiner Form.

© sandra marti, art-house kunstforum & galerie, ch-3600 thun